“Getting Things done” – Tools im Vergleich

einst war es mit Aufgabenlisten, Terminen und Notizsammlung noch einfach, es gab das Filofax, welches all das sammeln und stets mein treuer Begleiter sein durfte. Das größte Manko dabei war für mich allerdings die fehlende Suchfunktion  sowie das nicht existente Backup Icon Wink in “Getting Things done” – Tools im Vergleich

Tja, also musste was digitales her; am besten ein Tool, welches ich nicht nur auf einem Handy, sondern auch auf einem Desktop Rechner  läuft.

Den Anfang machte das “Überall-Notizbuch” Evernote. Ein tolles Programm, welches sich sowohl auf unterschiedlichen Betriebssystemen installieren lässt, als auch mobilen Geräten und zudem auch einfach webbasiert im Browser. Dabei werden Änderungen automatisch synchronisiert, so dass man immer auf dem aktuellen Stand sein kann. Tolle Geschichte für Notizen oder Schnipsel-sammlungen aller Art, aber als To-Do App irgendwie doch nicht ganz das richtige. Selbst Egrelist, eine ToDo-App, speziell für Evernote, konnte das für mich nicht herausreißen.

Daher dann der Wechsel auf Zenbe-Lists. Habe ich ca. ein halbes Jahr genutzt, dabei am Rechner die Online-Listen gepflegt auf die ich unterwegs bequem darauf zugreifen konnte. Mir gefiel das Design sehr gut, nur taugte es nicht viel mehr um einfache Checklisten zu erstellen, bspw. für Einkaufslisten.  Nein, ich wollte etwas, mit dem ich richtig planen konnte, den Kram eintragen um aus dem Kopf zu vergessen und zu gegebener Zeit wieder dran erinnert zu werden.

Ohne Motivation nach etwas neuem zu suchen, fing ich an, für meine Projekte und Deadlines einen eigenen Kalender, namens “2Do” in ical einzurichten. Und das funktionierte auch wirklich toll. Den Kalender hatte ich direkt in ical oder (bspw. an einem, anderen PC) online über Google-Kalender aktualisieren) Synchronisation zwischen allem funktionierte einwandfrei und  ich hatte auf einen Blick was bis zu welchem Zeitpunkt zu erledigen war bzw. wurde mittels Alarm auch rechtzeitig dran erinnert.

Aber so praktisch es auch war, je mehr ich das nutzte um so klar war, dass es Zeit wurde für ein “richtiges” Programm, was schließlich dafür gemacht war.  Und so kam ich zu things. Ein tolles Programm GUI ist schön und anwenderfreundlich. Neben der Desktop-Variante gibt es das für iOS und so auch für iphone/ipod touch sowie nun auch fürs iPad. Ein wirklich tolles Programm mit nur 2 kleinen Schönheitsfehlern: es läuft auch tatsächlich nur auf MAC und iOS. Was, wenn ich mal an einem PC sitze oder unterwegs an einem fremden Rechner? Ich sammle gerne mal Links oder Textschnipsel, welche ich dann erst mal (in Evernote oder del.icio.us) zwischenspeichere, bevor sie ihren Platz in things erhalten. Irgendwie umständlich. Oder ich aktualisiere meine Projekte, habe aber gerade die anderen Geräte nicht griffbereit und so werden diese auch nicht automatisch synchronisiert.

So schwer ich es wahrhaben wollte, things ist zum heutigen Zeitpunkt auch nicht das Richtige für mich. Gerüchten zufolge soll bereits an einem Webbasiertem Dienst gearbeitet werden, aber so lange möchte ich nicht warten.

So dachte ich mir, wenn das mit der Synchronisation mit den Google Diensten schon so prima funktioniert, warum nicht gleich auch die Aufgabenverwaltung von Google nutzen? In Kombination mit der iphone-App: GeeTasks . Alles in allem eine runde Sache.  Fälligkeiten werden direkt im Google Kalender angezeigt; Änderungen können offline eingetragen werden und  werden dann sobald ein Netz zu Verfügung steht gesynct. Ja, wirklich nicht schlecht und kommt meinen persönlichen Präferenzen ziemlich nahe,  aber irgendwie fehlt mir noch “in schön”, so ,wie ich es halt von den anderen her kenne. Eine App soll schließlich auch Spaß machen *g

Durch einen Podcast bin ich neulich dann über Appigo ToDo gestolpert. Als iphone App kannte ich das Tool bereits;  hier aber wurde diesmal allerdings deren iPad Version vorgestellt. Vom Design her so angetan, habe ich mir die App noch während der Podcast lief, sofort geladen. Und was soll ich sagen, ich war begeistert.  Dann noch die Sync-Möglichkeit über Toodledo (in Echzeit zu ical +  ToDo auf dem iphone, ohne dass der Dienst explizit gestartet werden muss)  + die  Erinnerungsfunktion haben mich zudem überzeugt. Und so kann ich nun sagen, dass ich endlich fündig geworden bin Icon Smile in “Getting Things done” – Tools im Vergleich

Schätze, diesen Test-Marathon hätte ich womöglich auch einfacher haben können, aber manchmal merkt man erst beim täglichen Umgang mit einer Software, was man an ihr schätzt oder vermisst. In diesem Sinne, was lange währt…

Schreibe einen Kommentar

XHTML: You can use these tags: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>